Wie ich zum Coaching gekommen bin

Mein Weg ins Coaching war nicht geradlinig.

Ich habe als Wissenschaftlerin begonnen, promoviert und viele Jahre in der Forschung gearbeitet, später im Medical Writing und mit klinischer Strategie.
Lange Zeit war meine Welt geprägt von Fakten, Analyse und Verstehen.

Und auch wenn das Analytische weiterhin ein wichtiger Teil von mir ist, hat mich das Leben gelehrt dass nicht alle Herausforderungen nur durch Verstehen gelöst werden können.

Im Laufe der Jahre habe ich mehrere größere Veränderungen durchgemacht.
Ich bin von Deutschland nach Dänemark gezogen, habe meinen Karriereweg um 180 Grad geändert, eine Scheidung durchlebt und mit meinen zwei Kindern ein neues Leben aufgebaut. Heute lebe ich in einer Patchworkfamilie, etwas, das ich mir früher nie vorgestellt hatte.

Diese Erfahrungen haben mich verändert.

Sie haben mir gezeigt, dass sich nicht alles im Leben verstehen oder kontrollieren lässt.
Manche Dinge müssen gefühlt, durchlebt und angenommen werden - auch wenn sie zunächst keinen Sinn ergeben.

Lange Zeit bin ich dem Leben vor allem mit dem Kopf begegnet.
Mit der Zeit habe ich gelernt, auch auf das zu hören, was darunter liegt - meine Gefühle, meine Bedürfnisse und das, was mir wirklich wichtig ist.

Heute fühle ich mich in meinem Leben zuhause. Nicht, weil alles immer in bester Ordnung ist, sondern weil ich gelernt habe, mir selbst und meiner Intuition und Gefühlswelt zu vertrauen und zu zuhören.

Dieser fortlaufende Prozess des Einfühlens, Hinterfragens und Wachsens hat mich zum Coaching geführt, indem ich beide Seiten verbinde: eine strukturierte und klare Art zu denken, und einen tiefen Respekt für die emotionalen und oft irrationalen Seiten des Menschseins.

Ich bin von Natur aus eher introvertiert und schätze ehrliche, echte Gespräche.

Gleichzeitig ergänze ich meinen natürlichen Zugang zum Coaching aktuell durch eine formale Ausbildung in systemischem Coaching mit Fokus auf Achtsamkeit und Kreativität (beim ICA in Berlin).

Ich glaube nicht an schnelle Lösungen.
Aber ich glaube daran, dass Veränderung möglich wird, wenn du bereit bist, wirklich hinzuschauen und für einen Moment bei dem zu bleiben, was ist.

Diesen Raum biete ich dir in meinem Coaching.

Stefanie Karlshøj, PhD